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Hölzerne Pilzmodelle von Josef Rulíšek 

In der botanischen Abteilung des Mährischen Landesmuseums werden rund 400 Pilzmodelle und ca 100 Obstmodelle aufbewahrt, die in den 1920er und 1930er Jahren der Schnitzer Josef Rulíšek schuf.

Josef Rulíšek (3.11.1867, Bartošov –  2.3.1944 Brno) lernte das Schnitzerhandwerk in Wien, arbeitete in Králíky (Nordmähren) und in Brno. Seine Werkstatt spezialisierte sich auf die Herstellung von naturgetreuen Modellen (Firma „Josef Rulíšek – naturgetreue Schnitzerei“). In Zusammenarbeit mit František Skyva, Kustos der botanischen Sammlungen des Landesmuseums Brünn, schnitzte er in den 1920er und 1930er Jahren für die botanische Abteilung  eine große Kollektion hölzerner Pilz- und Obstmodelle. Alle Modelle sind aus Lindenholz geschnitzt und durch die Qualität der Bearbeitung sowie die treue Darstellung der Vorlagen sind sie ein unikates Werk.

Die Pilzkollektion beschließt Vertreter verschiedener ökologischer Standorte und verschiedener systematischer Gruppen ein. Sie wird stets in der Aufklärungs- und Beratungstätigkeit der Pilzberatungsstelle des Mährischen Landemuseums benutzt; ca die Hälfte ist permanent ausgestellt. Obstmodelle werden nur gelegentlich ausgestellt.

Bildergalerie zur Ausstellung

 
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